3 Gründe, warum du niemals aufräumen wirst.

25.03.2020

Da erzähle ich dir Mal für Mal, wie einfach es ist, aufgeräumt durchs Leben zu gehen und plötzlich liefere ich auch noch die Alibis mit? Der totale Sinneswandel einer passionierten Aufräumerin oder was sonst hat mich für ein Schub ereilt?

Seit über 10 Jahren begleite ich Menschen nun auf ihrem Weg zu mehr Übersicht, Freude am Zuhause, effizienterem Arbeiten und es funktioniert tatsächlich. Noch Jahre später berichten mir Kunden, dass sie seither nie mehr nur annähernd gefährdet waren, wieder in den alten Trott zurückzufallen.

So weit, so erfreulich. Doch was ist mit all' den Leuten da draussen, die so gerne eine aufgeräumte Wohnung hätten oder ein funktionierendes Büro? Und die es einfach nicht schaffen und nicht mal um Unterstützung bitten (können)? Da muss mehr dahinter sein, habe ich mir gesagt.

Hier sind 3 Gründe, warum du nie aufräumen wirst:

  1. Du möchtest aufgeräumt sein, doch wenn du ehrlich bist, geht es dir nur um dein Image, das auf dem Spiel steht? Tja, dein Unterbewusstsein lässt sich auf Dauer nicht für blöd verkaufen, es merkt genau, was es mit deinen (vermeintlichen) Plänen auf sich hat. Pseudo-Anstrengungen werden nicht goutiert und boykottiert. Richtig so! Ich meine, wie alt bist du mittlerweile geworden? 30, 40, 50 oder gar mehr? Und machst dir immer noch etwas vor?
  2. Du siehst glasklar vor dir, was zu tun ist, doch etwas blockiert dich, kurz bevor du loslegst? Tja, da gibt es immer so viele spannendere Dinge zu tun, dabei warst du kurz davor, es anzupacken. Und wieder ist nichts passiert? Das fühlt sich nicht gut an, das schlechte Gewissen nagt, wieder ein Tag vorbei, ohne dass du's geschafft hast. Frust pur.
  3. Weil es jemand anderes von dir verlangt. Tja, die lieben Mitbewohner. Ich bin ja recht konsequent aufgeräumt und mein Partner sieht das oft viel lockerer. Und damit mir die Herausforderungen nicht ausgehen, habe ich ihn mir ins Leben geholt - also nicht nur dafür, wohlverstanden ... Die Kombination von Liebesbeziehung, Zusammenwohnen und der Uneinigkeit, wie viel Ordnung es denn sein soll, ist kaum zu toppen und bietet Zündstoff à discrétion.

Erkennst du dich in den Beschreibungen wieder? Fein. Doch was hilft dir das? Nur zu wissen, weshalb du etwas nicht tust, ändert im Aussen wenig. Und es bringt dich auch nicht weiter, wenn du das selbe immer und immer wieder versuchst, egal, wie ernsthaft dein Anlauf gemeint ist. Da kommst du mit darüber nachdenken, grübeln, dich ärgern, beschimpfen und unmöglich fühlen nicht weiter.

Wenn du wissen willst, was dein Aufräum-Killer Nr. 1 ist und wovor er dich schützen möchte, nimm dir Zeit für ein Gespräch mit mir. Er meint es gut mit dir, doch du lässt dich jetzt nicht mehr abhalten, weil du ihn ab sofort nicht mehr brauchst! Gemeinsam räumen wir auf - in deinem Kopf. Finde genau die Portion Lockerheit, die du brauchst, um endlich zu beginnen.