Gibst du dich mit dem Trostpreis zufrieden?

22.05.2020

Gibst du dich mit dem Trostpreis zufrieden?

Wo in deinem Leben hast du das Wohl der anderen vor deines gestellt? Hauptsache, den andern geht's gut. Nur nicht auffallen, die Contenance verlieren, jemanden verärgern oder gar in Kauf nehmen, dass er sich verabschiedet?

Und was ist mit dir? Wer schaut, dass es dir gut geht? Das ist dein Job, denkst du jetzt vielleicht. Und das ist tatsächlich so. Nur sind wir oft so verstrickt in unserem Thema, dass es oft nicht einfach ist, den Überblick zu behalten.

Die gute Nachricht ist: Du darfst alles sein, was du sein möchtest!

Und wie die andern darauf reagieren, ist ihr Bier. Angenommen, dein Partner ist schlecht gelaunt. Was hat das mit dir zu tun? Was, wenn du das Verhalten des andern nicht länger bewertest und als falsch taxierst und nebenan dennoch glücklich sein darfst? Was, wenn es für dich da drüben nichts zu schauen, kontrollieren, verarzten, reparieren, in Ordnung zu bringen gäbe? Und du dich nächstes Mal fragst: "Was funktioniert in dieser Situation für mich? Was brauche ich, damit es mir hier gut geht?" Nicht alles, was du wahrnimmst, musst du in dein Feld lassen und dich auch noch schlecht fühlen, wenn der andere mies drauf ist. Was gewichtest du mehr: Das Motzen des andern oder deinen Zustand der Freude und des gut drauf Seins, bevor er eben zur Tür reinkam?

Du bist den Launen der anderen nicht ausgeliefert! Ausser du wählst es. Und wenn du sagst, die hat einfach reden, ja - und ich habe mich an einem Punkt einfach dafür entschieden, dass ich mir nicht in mein Glück reinpfuschen lasse, weder von mir und schon gar nicht von andern.Was wäre, wenn du schlechte Energie wahrnimmst und statt die Aufmerksamkeit auf sie zu richten, bei dir bleibst, tief atmest und dich fragst: "Wie geht das leichter?" Und ja, auch bei mir war es schon so, dass ich, statt in der schwarzen Wolke sitzenzubleiben, gesagt habe: "Schatzi, diese Stimmung fühlt sich gerade komisch an für mich, ich gehe mal eine Runde spazieren!"

Wo schaust du nicht gut zu dir, ohne dass der andere beteiligt ist und lässt ihm nicht den Raum, es macht es dich sogar wütend, wenn er sich faul aufs Sofa zu fläzt, wo du dich doch so abrackerst den ganzen Tag? Was bräuchte es, damit du dir - guten Gewissens - eine Pause gönnst, ohne dass du erst völlig erschöpft sein müsstest, um es dir zu erlauben?

Wo wartest du darauf, dass alle andern sich so verhalten, wie du es dir wünschst, damit du endlich in Ruhe arbeiten, deine freie Zeit geniessen oder einfach im Frieden sein kannst?

Wenn du das alles mal auseinanderklabustern möchtest, lass' es mich wissen. Es ist viel einfacher als du denkst, versprochen! Hier gibt's mehr Infos: www.mylene-alt.com. Hier geht's zur Info.