Warum musst du eigentlich ständig aufräumen?

14.12.2019

Weil du von Allem zu viel hast? Du suchst verzweifelt nach Ideen, wie du das ganze Gerümpel verstaust? Vielleicht gehörst du zu den vordergründig Aufgeräumten, wie ich sie liebevoll nenne. Du kommst in ihr Zuhause und alles wirkt auf den ersten Blick picobello.

Doch kaum brauchen sie was, öffnet sich da eine Schranktür oder dort wird eine Schublade aufgezogen - und die Wühlerei geht los. Die lieblos reingeworfenen Sachen scheinen nicht zusammenzupassen. Der letzte Zentimeter des Schrankfachs ist ausgenützt und mit irgendwas vollgestopft, das sich in diese Form zwingen liess. Stell dir einfach mal vor, jeder der Gegenstände, die du hortest, hätte eine ganz eigene Energie. Da tummeln sich Sachen in dieser Schublade, die du schon ewig nicht mehr gebraucht hast, die einen Defekt haben oder einfach nicht praktisch sind. Vielleicht hast du gar mehrere von ihnen, weil du vergessen hattest, dass es sie gibt.

Sie fühlen sich ungeliebt, zusammengepfercht und so gut wie vergessen. Von aussen sieht sie keiner und selbst du nimmst sie erst wieder wahr, wenn du eine deiner unkoordinierten Suchaktionen startest. Was für ein trauriges Dasein sie fristen, fernab von deinem aktiven Leben.

Was, wenn das, was du bis gestern Aufräumen genannt hast, die spannendste Reise deines Lebens wird, in eine Welt, wo mehr RAUM entsteht? Du spürst, wie es mit jedem Handgriff leichter wird. In dir kehrt eine tiefe Ruhe ein. Du hast es geschafft! Das lästige Aufräumen hat ein Ende. Jetzt!