Wo stresst du denn die ganze Zeit hin?

30.04.2020

Stehst auf, duschst husch husch, stehst in der Küche und verdrückst im Stehen dein Croissant oder haust deinen Smoothie rein? Soll ja sehr gesund sein, das Zeug. Allerdings hilft dir das wenig, wenn du das ratz-fatz Zusammengeschnipselte im Eiltempo in dich rein beförderst.

Das, was du isst und trinkst, ist relevant, keine Frage. Was du dir dabei denkst, wie du dich fühlst, entspannt oder gehetzt, jeden einzelnen Schluck geniessend oder in Gedanken schon bei der Arbeit, beim nächsten Kunden oder der Frage, was du zu Mittag kochen sollst, ist mindestens so entscheidend dafür, wie gut dein Body das alles aufnimmt, verdaut und du dich danach fühlst.

Musst du immer noch 1000 Sachen erledigen, bevor du aus dem Haus hastet? Auf den letzten Drücker den Bus erwischst oder ins Auto hüpfst?

Wieviel von dem musst du wirklich? Was, wenn das alles eine Gewohnheit, ein altes Programm, eine Pflichtübung ist? Was, wenn du genüsslich, in deinem Tempo in den Tag starten dürftest? Du mit dir, liebevoll gemütlich und doch die Zeit nicht vernachlässigend?

Magst du das mal ausprobieren? Und wenn du dich mal wieder extra nützlich machen willst, frag' dich: Wie geht es leicht? Was möchte ich in diesem Augenblick tatsächlich? Was würde mir jetzt gut tun?

Vielleicht mag dein Körper noch 5 Minuten liebevolles Eincrèmen oder frag' ihn mal: Body, welche Kleider möchtest du heute tragen? Wie möchtest du wirken, aussehen und dich fühlen?

Und ja, ich spreche von der Zeit zwischen Aufstehen und aus dem Haus gehen oder mit der Arbeit zuhause loslegen. Von vielleicht 60 Minuten oder auch 30, egal. Einfach die Zeit, die dir bleibt, bis du offiziell in die BusinessLady- oder FamilyManagerinnen-Rolle schlüpfst.

Wieviel mehr von dir erlaubst du dir ab morgen?